Kinder-Uni: Lachen macht glücklich

Michael Ruschke ist ein echter Witzbold. Am Mittwoch verrät er den Nachwuchswissenschaftlern die Geheimnisse des Lachens.

Kröpeliner-Tor-Vorstadt – Lachen ist gesund, Lachen macht glücklich und Lachen ist nun einmal die beste Medizin – davon ist Michael Ruschke überzeugt. Der Kabarettist weiß, wie man andere zum Schmunzeln bringt. Seine Tricks will er nun weitergeben, an die kleinen Besucher der Rostocker Kinder-Uni. Die gemeinsame Aktion der OSTSEE-ZEITUNG und der Uni Rostock lädt am Mittwoch, 26. März, zur ersten Vorlesung im neuen Semester ein: „Die Geheimnisse des Lachens! Muss aber unter uns bleiben!“ heißt es ab 15 Uhr im Audimax am Ulmencampus.

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Wie funktioniert eigentlich Lachen und wie baut sich ein perfekter Witz auf? All diese Geheimnisse wird Ruschke an die Kinder weitergeben. Auch die Ursprünge des Lachens will der 47-Jährige den Kindern verraten. „Ich glaube ja, dass mit der Sprache auch das Lachen entstanden ist“, sagt Ruschke. All zu wissenschaftlich soll es aber am Mittwoch nicht werden. „Wir werden einfach ein bisschen Quatsch machen“, verspricht der Kabarettist. Auch „Dick & Doof“, „Mr. Bean“, ein Überraschungsgast aus Asien und die Rostocker Rotznasen werden ihm dabei helfen. Und natürlich die kleinen Nachwuchsstudenten selbst: Wenn einer einen Witz auf Lager hat, darf er ihn erzählen. „Kinder haben so eine wunderbare Art, Witze zu erzählen“, sagt Ruschke. Er selbst hat zwei Jungs im Alter von elf und zwölf Jahren.

Seit 1982 bringt Michael Ruschke andere Menschen zum Lachen. Damals ist er Mitglied des Studentenkabaretts Rohrstock geworden. Heute erzählt er hauptberuflich Witze und treibt Schabernack: Zum einen bei den Rohrstock Oldies, aber auch mit Soloprogrammen. Den Studenten bringt er als Leiter zudem das Witzig-Sein bei. Pro Jahr steht er mehr als 100-mal auf der Bühne. „Das Tolle ist ja: Die Menschen kommen, um zu lachen“, erklärt Ruschke. Es gebe Witze, die eine sehr hohe Lachwahrscheinlichkeit haben, aber auch Insider-Witze – also Scherze, die nicht jeder versteht. Und: Humor verändert sich. „Nicht nur von Land zu Land, selbst von Region zu Region“, so Ruschke.

Er selbst lache übrigens auch gerne, am liebsten über Dinge, die nicht vorhersehbar seien. Einen Lieblingswitz hat Michael Ruschke nicht, aber vielleicht lernt er am Mittwoch einen kennen. Er hofft, dass es so richtig laut wird im Audimax, denn Lachen befreie. „Es hilft einem, Stress abzubauen und Kraft zu sammeln“, sagt der 47-Jährige. Und am schönsten sei es eben, wenn man auch andere zum Lachen bringen kann. Und genau das will er den Kindern bei seiner Vorlesung vermitteln.

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