Es geht wieder los! Kinder-Uni startet

Die erste Vorlesung des Wintersemesters findet am 22. September statt /
Kinder und Erwachsene dürfen im Audimax dabei sein – unter bestimmten Bedingungen

Stadtmitte. „Das ganze Team steht in den Startlöchern. Wir freuen uns riesig“, begeistert sich Wiebke Loseries, Organisatorin der Rostocker Kinder-Uni. Grund der Freude: Das Wintersemester startet am 22. September in Präsenz. Um 15 Uhr dürfen die kleinen Studierenden dann im Audimax, dem großen Hörsaal der Universität, endlich wieder persönlich Platz nehmen.

Zuletzt war das vor einem Jahr möglich. „Aber auch nur in sehr eingeschränktem Rahmen, mit insgesamt 87 Besuchern. Der Hörsaal war praktisch leer“, bedauert Wiebke Loseries. Das wird dieses Mal anders sein. Gewisse Regeln bleiben jedoch nicht aus.

Wie viele Besucher dürfen ins Audimax?

Bis zu 250 Personen dürfen vor Ort teilnehmen. „Zur Not haben wir noch den danebenliegenden Arno-Esch-Hörsaal, auf den wir ausweichen können und in den dann übertragen wird“, informiert die Organisatorin. Angeordnet werden die Teilnehmer im Schachbrettmuster, damit der Abstand gewahrt wird. Eine Anmeldung ist aber nicht erforderlich.

Wer darf an der Vorlesung teilnehmen?

Zutritt zum Audimax haben Kinder, die schulpflichtig sind und mindestens zweimal pro Woche in der Schule getestet werden. „Wir freuen uns auch über Hortgruppen“, sagt Wiebke Loseries. Für die Eltern oder andere erwachsene Begleitpersonen gilt die 2G-Regel: Mitkommen darf also nur, wer entweder genesen oder geimpft ist und das auch vor Ort nachweisen kann. „Die Kinder können aber natürlich auch vor dem Audimax abgegeben und nach der Veranstaltung wieder abgeholt werden“, fügt sie hinzu.

Wie verhält es sich mit der Kontaktverfolgung?

Vor Ort erfolgt eine Anmeldung, bei der die Kontaktdaten angegeben werden müssen. Genutzt werden kann die Luca-App, es liegen aber auch Anmeldebögen zum Ausfüllen aus.

Muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden?

Es gelten die allgemeingültigen Hygiene-und Abstandregeln, wie die Organisatorin mitteilt. Die Maske muss also getragen werden, kann am Sitzplatz dann aber abgenommen werden. Um den Kontakt möglichst zu minimieren, sind die Wege als Einbahnstraße gedacht: Es gibt einen Eingang und einen separaten Ausgang.

Miteinander vor Ort macht Kinder-Uni aus

„Wir haben festgestellt, dass die Kinder-Uni eine präsente Veranstaltung sein muss“, betont Wiebke Loseries. Nachdem die Corona-Zahlen im vergangenen Herbst gestiegen waren, wurden die Vorlesungen ins Internet verlegt. „Es war gut und wichtig, dass wir die Veranstaltung so aufrechterhalten haben, aber sie lebt einfach von der direkten Anwesenheit aller Beteiligten“, resümiert sie.

Es sei nicht immer nur das Thema der jeweiligen Vorlesung, das begeistert, sondern auch der Rahmen: „An den Lernort der Großen zu kommen, ist etwas Besonderes für die Kinder. Das macht sie neugierig, entführt sie in die Welt des Lernens.“ Dazu komme die Interaktion, die auch den Dozenten sehr gefehlt habe: „Die Reaktionen auf Bilder oder das Gesagte machen die Kinder-Uni aus“, weiß Wiebke Loseries: „Die Fragen, die die Kinder stellen, sind so wunderbar. Sie kommen mit ihrer kindlichen Denkweise auf herrliche Ideen.“

Zur ersten Vorlesung in der kommenden Woche wird sie Uni-Rektor Wolfgang Schareck persönlich begrüßen. Freuen dürfen sich die jungen Studierenden dieses Mal auch wieder auf einen Studienausweis. Haben sie mindestens drei der vier Vorlesungen binnen eines Semesters besucht, können sie damit am Ende an einer Tombola teilnehmen und auf einen von zahlreichen Preisen hoffen.

(Text: Maria Lentz, Foto: Danny Gohlke)

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